1. Mathelehrer
2. Bozena: Sie verführt die Jungen des Konvikts, ist Außenseiterin der Gesellschaft.
3. Eltern
4. Prinz
Sonntag, 1. März 2009
2.1 Die Gruppe
Bei der Gruppe der drei Jugendlichen handelt es sich um ein Zweckbündnis, wobei die Machtausübung nicht stabil ist.
Zusammengeführt werden sie durch Basinis Diebstahl und durch die beschlossene Selbstjustiz.
Törleß hat sich Beineberg aus Langeweile und Bewunderung ihres Verhaltens angeschlossen. Diese benutzen seinen beweglichen Geist für ihre Zwecke. Wegen seiner besonderen Ziele und wegen seiner Rolle als "geheimer Generalstabschef" (57) nimmt er eine Sonderstellung in dieser Gruppe ein.
Spannungen:
Törleß ist auf Reiting und Beineberg eifersüchtig, als diese sich ohne ihn besprechen.
Als Beineberg von Reitings geheimen Zusammenkünften mit Basini errährt, wittert er Betrug. Die Kenntnis dieses Geheimnisses will er gegen Reiting verwenden, wenn es erforderlich sein sollte.
Törleß wird von beiden bedroht, als er sich von ihnen am Schluss distanziert.
Törleß und Basini:
Törleß ist durch sein Verhalten gegenüber Basini nicht nur Mitläufer, sondern zeitweilig auch Mittäter. Er ist jedoch weniger aktiv an den Geschehnissen beteiligt. Durch Basini gewinnt er sinnliche Erfahrungen. Im Gegensatz zu Reiting und Beineberg "übt" er sich nicht an Basini, sondern verfällt ihm vorübergehend erotisch la der Verkörperung der dunklen und passiven Seite seines Wesens, bevor er sich von ihm löst und seine Identität findet.
Zusammengeführt werden sie durch Basinis Diebstahl und durch die beschlossene Selbstjustiz.
Törleß hat sich Beineberg aus Langeweile und Bewunderung ihres Verhaltens angeschlossen. Diese benutzen seinen beweglichen Geist für ihre Zwecke. Wegen seiner besonderen Ziele und wegen seiner Rolle als "geheimer Generalstabschef" (57) nimmt er eine Sonderstellung in dieser Gruppe ein.
Spannungen:
Törleß ist auf Reiting und Beineberg eifersüchtig, als diese sich ohne ihn besprechen.
Als Beineberg von Reitings geheimen Zusammenkünften mit Basini errährt, wittert er Betrug. Die Kenntnis dieses Geheimnisses will er gegen Reiting verwenden, wenn es erforderlich sein sollte.
Törleß wird von beiden bedroht, als er sich von ihnen am Schluss distanziert.
Törleß und Basini:
Törleß ist durch sein Verhalten gegenüber Basini nicht nur Mitläufer, sondern zeitweilig auch Mittäter. Er ist jedoch weniger aktiv an den Geschehnissen beteiligt. Durch Basini gewinnt er sinnliche Erfahrungen. Im Gegensatz zu Reiting und Beineberg "übt" er sich nicht an Basini, sondern verfällt ihm vorübergehend erotisch la der Verkörperung der dunklen und passiven Seite seines Wesens, bevor er sich von ihm löst und seine Identität findet.
Sonntag, 1. Februar 2009
1.1 Zusammenfassung
Törleß ist zum Zeitpunkt des Geschehens seit vier Jahren in dem Konvikt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die sich in Langeweile, Heimweh und Einsamkeit äußern, und dem selbstverschuldeten Bruch der Freundschaft zu einem Prinzen, schließt er sich den beiden älteren Mitschülern Reiting und Beineberg an. Diese haben Basini, der ebenfalls Schüler des Internats ist, des Diebstahls überführt und beschließen, ihn nicht anzuzeigen, sondern Selbstjustiz zu üben, um ihn quälen und missbrauchen zu können. Törleß beteiligt sich anfangs an den Quälereien und ist sowohl fasziniert als auch angewidert. Zwischen ihm und Basini kommt es zwischenzeitlich zu einer homoerotischen Beziehung. Törleß durchlebt in dieser Zeit eine geistige und seelische Entwicklung, die erkenntnistheoretischer, moralischer und sexueller Natur ist. Als die Misshandlungen drohen zu eskalieren, warnt Törleß Basini, der sich daraufhin selbst anzeigt. Es kommt zu einer Untersuchung und Basini wird der Anstalt verwiesen. Törleß tritt freiwillig aus.
1.3 Szenenspezifische Inhaltsangabe
Exposition:
1. Abschied von den Eltern (S. 7-8, S. 18-19)
1a. Rückblick auf die ersten vier Jahre im Konvikt (S.8-18)
2. DerRückweg in die Stadt (S.19-23)
3. Gespräch mit Beineberg in der Konditorei (S.23-25)
4. Besuch bei Bozena (S. 35-49)
5. Beratung in der Dachkammer (S. 49-69)
6. Basini wird unter Kuratel gesetzt (S. 69-70)
Steigende Handlung:
7. Briefwechsel mit den Eltern (S.70-74)
8. Beinebergs Plan (S. 74-86)
9. Krise (S. 86-93)
10. Beinebergs und Reitings Plan (S.93-95)
11. Misshandlung Basinis (S. 95-102)
12. Gespräch mit Beineberg über die imaginären Zahlen (S. 102-105)
13. Gespräch mit dem Mathematiklehrer (S. 105-110)
14. Kant-Lektüre (S. 110-113)
15. Scheitern an Kant und Gespräch mit Beineberg über Mathematik (S. 113-118)
16. Kant-Traum (S. 118-124)
17. Essay-Versuch über die Verwirrungen (S.124-131)
18. Abwendung von Kant und Hinwendung zu Basini (S. 131-133)
Höhepunkt:
19. Törleß allein mit Basini im Konvikt (S. 133-136)
20. Verhör Basinis (S. 136-151)
21. Sexuelle Begegnung (S. 151-153)
22. Bedeutung für Törleß' Entwicklung (S. 153-162)
22a. Vorausblick auf das spätere Leben (S. 158-160)
Retardierendes Moment:
23. Neue Beratung u nd Hypnose-Idee (S. 163-169)
24. Hypnose-Experiment (S. 169-174)
25. Törleß' Desinteresse an Basini und endgütlige Abkehr von Reiting (S. 174-179)
26. Drohung gegen Törleß und seine Warnung an Basini (S. 179-184)
27. Basinis Misshandlung durch die Klasse (S. 184-186)
28. Vor der Untersuchung des Schulgremiums (S. 186-188)
Schluss/Lösung des Konflikts:
29. Untersuchung (S. 188-196)
30. Törleß' Austritt aus dem Internat (S. 196-200)
1. Abschied von den Eltern (S. 7-8, S. 18-19)
1a. Rückblick auf die ersten vier Jahre im Konvikt (S.8-18)
2. DerRückweg in die Stadt (S.19-23)
3. Gespräch mit Beineberg in der Konditorei (S.23-25)
4. Besuch bei Bozena (S. 35-49)
5. Beratung in der Dachkammer (S. 49-69)
6. Basini wird unter Kuratel gesetzt (S. 69-70)
Steigende Handlung:
7. Briefwechsel mit den Eltern (S.70-74)
8. Beinebergs Plan (S. 74-86)
9. Krise (S. 86-93)
10. Beinebergs und Reitings Plan (S.93-95)
11. Misshandlung Basinis (S. 95-102)
12. Gespräch mit Beineberg über die imaginären Zahlen (S. 102-105)
13. Gespräch mit dem Mathematiklehrer (S. 105-110)
14. Kant-Lektüre (S. 110-113)
15. Scheitern an Kant und Gespräch mit Beineberg über Mathematik (S. 113-118)
16. Kant-Traum (S. 118-124)
17. Essay-Versuch über die Verwirrungen (S.124-131)
18. Abwendung von Kant und Hinwendung zu Basini (S. 131-133)
Höhepunkt:
19. Törleß allein mit Basini im Konvikt (S. 133-136)
20. Verhör Basinis (S. 136-151)
21. Sexuelle Begegnung (S. 151-153)
22. Bedeutung für Törleß' Entwicklung (S. 153-162)
22a. Vorausblick auf das spätere Leben (S. 158-160)
Retardierendes Moment:
23. Neue Beratung u nd Hypnose-Idee (S. 163-169)
24. Hypnose-Experiment (S. 169-174)
25. Törleß' Desinteresse an Basini und endgütlige Abkehr von Reiting (S. 174-179)
26. Drohung gegen Törleß und seine Warnung an Basini (S. 179-184)
27. Basinis Misshandlung durch die Klasse (S. 184-186)
28. Vor der Untersuchung des Schulgremiums (S. 186-188)
Schluss/Lösung des Konflikts:
29. Untersuchung (S. 188-196)
30. Törleß' Austritt aus dem Internat (S. 196-200)
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